Baustelle

Seit Anfang Juni 2017 ist das Museum komplett leer, denn die Fassade des Museums wird mit Hilfe von Fördergeldern aufwendig restauriert. Deshalb findet im Sommer 2017 kein Museumsbetrieb statt.

Wir bitten um Verständnis.

Die Baustelle ist videoüberwacht.

Danke an Dirk Lange

Das Ingenieur-Büro Lange hat die Bauaufsicht und koordiniert alles Arbeiten, die notwendig sind, um die schöne Fassade zu erhalten. Danke dafür.

Förderer

Gefördert wird die aufwendige Restaurierung der Fassade durch:

  • Deutsche Stiftung Denkmalschutz
  • Landesamt für Denkmalpflege Hessen

Vielen Dank dafür sagt der Förderverein Weberei-Museum Kircher.

Über die Baustelle

Juni 2017

Das Haus "Kleiner Schneider", Heimat des Museums, ist 1723 erbaut worden. In dem Haus wurden immer mal wieder Reparaturarbeiten durchgeführt aber keine Restaurierung. Da das Haus noch den Original Eingang - ein großes Tor für Pferdefuhrwerke - hat und das auch so bleiben soll, wird das Haus mit finanziellen Fördermitteln weitgehend in den "Urzustand" gebracht. Dafür hat Jörn Warnberg mit feinen Messern sorgfältig Farbschichten freigelegt und analysiert. Da im unteren Bereich des Hauses mehrfach das Hochwasser der Weser stand, war es besonders schwierig.

Das Haus ist geschlossen, denn innen werden Staubschutzwände aufgestellt, die nicht vollständig staubdicht sind, weshalb das Museum vollständig leer sein muß. Außerdem werden die Innenräume dadurch soviel kleiner, dass ein Museumsbetrieb unmöglich ist.

Wir hoffen, dass wir im April/Mai 2018 wieder zu eröffnen.

 

Beteiligte Firmen

Wir danken den nachfolgenden Firmen für ihren persönlich Einsatz, für die gute Kooperation und die hervorragende Arbeit:

Dirk Lange, Ingenieure

Büse Bauwerksanierung

Lother Opfer

Maler Warnberg

 

Ab 23.8.17

Eine Videoüberwachung sorgt für Sicherheit, wenn keine Bauarbeiter arbeiten.

Einzelne Balken werden ausgetauscht. Die Fenster der unteren Etage wurden schon entfernt.

Zustand am 1.9.17

Die unteren Querbalken sind ausgetauscht und der verzierte Balken hat ein neues Stück bekommen. Es wurde schräg nach vorne eingesetzt, damit Feuchtigkeit nach draußen abfließen kann. Dafür musste die Wand  innen geöffnet werden.

Das Gerüst für die Arbeiten weiter oben wird zeitnah aufgestellt.

Der Steinsockel wird abgerissen und mit Sandstein neu gemauert, denn die jetzigen Steine sind die falschen und "zerfallen".

Letzte "Handarbeit" an der Mauer, hinter der sich eine "Zeitkapsel" befindet.
Andre Zielsdorf, Firma Büse Bauwerksanierung.

5.9.17

Das Gerüst ist fast aufgebaut.

In der HNA (Hofgeismarer Allgemeine)  ist gestern ein sehr guter Artikel erschienen. Danke an Herrn Thiele. Hier die Seite als PDF.

 

13.9.17 Die Farben sind ab.
Anfang Oktober. Eine Tibetische Fahne trägt Gebete zum Himmel. Die Bauarbeiter haben ihren Spaß daran.
Jochen Büse (vorne) und Thorsten Bals bei der Arbeit.
Malermeister und Restaurator Jörn Warnberg untersucht die alten Farben am Haus.

Spenden

Da der Förderverein Eigenmittel aufbringen muss und es im Sommer keine Spenden durch Besucher und für Kaffee und Kuchen geben wird, sind Geldspenden willkommen. Auch kleine Beträge helfen. Selbstverständlich können Spendenquittungen ausgestellt werden.

IBAN: DE 95 2626 1693 0083 8080 00

BIC: GENODEF1HDG

Ein Bauzaun schützt die Baustelle.
Das Haus wird gut abgestützt.
Die Fenster fehlen.
Zustand am 1.9.17
Ende September: Die Planen sind nötig, denn das Haus wird mit einem Sandstrahler von den alten Farben befreit.
Direkt neben dem Tor: Unter den Farben sind alte Hochwassermarkierungen.

Weitere Informationen folgen.