Wandbehang von Ursula Kircher, um 1965, stellt Marburg/Lahn dar.

Über das Museum

Weberei-Museum Kircher

Haus der Handweberei und Textilkunst

Angeregt durch das Arts- and Crafts-Movement in England und die Lebensreform-Bewegung in Deutschland, gründeten Walter und Mia Kircher 1924 in Marburg die bis heute weltweit bekannte Firma „Walter Kircher Handwebgeräte“.

1955 übernahm der älteste Sohn Erwin Kircher das Unternehmen, das er zusammen mit seiner Frau Ursula , die aus der Handweberei kam, über 30 Jahre hin leitete. Weben auf Rahmen wurde ein Unterrichtsfach in Schulen und eine Therapiemöglichkeit in Reha-Kliniken. Mehrere Sachbücher zum Thema Weben entstanden in dieser Zeit. 1983 löste zunächst Götz Kircher seinen Vater ab. 1996 übernahm der Bruder Kersten Kircher die Firma, gab den Standort Marburg auf und arbeitet jetzt in Driedorf weiter.

2007 hat der in dritter Generation tätige Firmenleiter Kersten Kircher beschlossen das Firmenarchiv einer größeren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dazu gehörten auch die vielfältige Sammlung zum Thema Weben, sowie die Wandbehänge und die umfangreiche Fachbibliothek von Ursula Kircher. Alles wurde der Schwester von Kersten Kircher, Nora Kircher und ihrem Ehemann Timur B. Kircher übergeben, die mit ihrer umfangreichen eigenen Sammlung den Aufbau eines Weberei-Museums planten.

Im Frühjahr 2009 erwarben und restaurierten sie das rund 300 Jahre alte Fachwerkhaus „Kleiner Schneider“ in Oberweser/Gieselwerder. Anschließend wurde dieses an den Förderverein Weberei-Museum Kircher e.V. zum Aufbau und Betrieb des Weberei-Museums verpachtet.

Die Anfänge der Firma Kircher

Bilder aus Katalogen und das Firmengelände.

Das Museum

Das Museum ist in Oberweser / Ortsteil Gieselwerder, Steinweg 2

 

Der Eingang